Navigation

Inhalt

Museen

Das Schiefermuseum

Das Haus beschr. Nr. 230 ist das älteste Gebäude in Bautsch. Es handelt sich um ehemalige Mühle, die am Lauf des Flüsschens Budišovka liegt. Innen ist die Einzelexposition des Schiefermuseums, die die Besucher mit der Stadtgeschichte, mit den interessanten Persönlichkeiten und vor allem mit der Geschichte der Förderung des Tonschiefers auf dem Gebiet des Niedrigen Gesenkes bekannt macht. Es fehlt auch nicht etwas von Geologie und Paläontologie und besichtigen können Sie auch die Sammlung der damaligen Werkzeuge, die bei der Förderung und Bearbeitung des Schiefers gebraucht wurden. Der Schiefer wurde vor allem im Bauwesen, aber auch in der Elektroindustrie benutzt oder wurden von ihm zum Beispiel die Tafelchen und Schreiber für die Kinder für die Schule hergestellt. Aus dem Schiefer produziert man bis heute die Stil-dekorative Gegenstände. Beim Museum beginnt der Schieferlehrpfad. Die Betriebszeiten im Museum sind im Mai, Juni und im September jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr. Im Juli und August von Dienstag bis Freitag von 9-12 und 14-16 Uhr, am Samstag von 9 bis 12 Uhr. Außer diesen Zeiten können Sie die Besichtigung in MKIS persönlich oder unter der Telefonnummer 556312040 bestellen. Die Eintrittspreise: die Kinder unter 5 Jahren kostenlos, Kinder unter 15 Jahren und Senioren 10,-CZK und Erwachsene 20,- CZK.

Museum

Das ursprünglich spätgotische Schloss aus dem Anfang des 16. Jh. bildet heute ein einstöckiges Gebäude mit drei Flügeln. In seinen Räumen befindet sich das Museum der Region Hlučín, das sich auf die Stadt und die Region Hlučín in ihren historischen Grenzen konzentriert.

Das Schlossmuseum in Kravaře

Das Schloss von Kravaře befindet sich im malerischen englischen Park mit Teichen im Ausmaß von 22 Ha. Dessen Bestandteil ist ein 9-Grübchen-Golfplatz.
Heutiges Hochbarockschloss, dessen Geschichte reicht bis 14. Jh. zurück, wurde von Jan Rudolf Eichendorff, zwischen 1721 und 1728 aufgebaut. Weitere Schicksale des Schlosses zeichnete häufige Abwechslung der Besitzer, 1920 der Aufkauf des Schlosses von Tschechoslowakischen Staat und folgender Aufbau der Wirtschafts- und Haushaltungsschule mit Internat auf. Nach dem Brand im Jahre 1937 ist das Schloss lange unherrichtet und geriet schrittweise in Verfall. 1970 war hier nach umfangreichen Herrichtungen eine Militärexposition der Ostrava-Operation geöffnet. Diese war 1989 geschlossen und im kommenden Jahr kaufte das Schloss die Stadt Kravaře, die hier ein Kultur- und Gesellschaftszentrum aufgebaut hatte. Das Schlossmuseum wurde 1996 gegründet und ein Jahr später wurde feierlich die Schlossexposition geöffnet. Sie besteht aus zwei Teilen. Ethnographische Exposition stellt einige Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte der im Jahre 1960 zur Stadt erhobenen Gemeinde dar. Gleichzeitig zeigt sich wie lebten und arbeiteten die Einwohnern von Kravaře in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. Als es sich vor allem um eine landwirtschaftliche Landschaft ging, wird hier die Sammlung der landwirtschaftlichen Geräte vorgestellt und zu sehen ist hier auch der Innenraum der Hütte Hlučíns. Die Schlossexposition ist überwiegend aus Sammlungen des Schlesischen Landmuseums zusammengestellt und mit Sammlungen anderer schlesischen Museen ergänzt. Das ursprüngliche Schlossmobiliar hat sich nicht erhalten, teilweise hatte es der Urbesitzer gebracht, teilweise nach 1920 ausverkauft und verschenkt und teilweise verbrannte es 1937. Dieser Expositionsteil soll die Vorstellung über das Leben von Eichendorffs am Schloss im 18. Jh hervorrufen. Zu sehen ist ein Dienstmädchenzimmer, Salon, Speisesaal, das Habsburg-lothringenzimmer, Herrenschlafzimmer und auch die Erzengel Michael-Spätbarockschlosskapelle vom 18. Jh. ist sehenswert. Die Besichtigungsroute ist noch mit Begleitausstellungen verschiedener Art ergänzt.

Freilichtmuseen

Freilichtmuseum der Volkstraditionen und des Handwerks in Bolatice

Das Freilichtmuseum wurde im Jahre 2002 errichtet und es handelt sich um eine einzigartige Veranschaulichung des Lebens vor mehr als 70 Jahren. Die Besucher können sich die Wohnteile des Hauses (die Stube, die Küche, das Zimmer des Dienstmädchens), dann das Waschzimmer, den Pferdstall, Kuhstall, das Kornhaus, ein kleines Blockhaus, usw. ansehen. In weiteren zwei Zimmern, im Schuppen und in der Scheune, können sie mit Handwerkzeugen, Landwirtschaftsmaschinen und mit Haushaltsgeräten bekannt machen. Im Areal des Freilichtmuseums fi nden nicht nur Besichtigungen statt, sondern auch kulturelle und gesellschaftliche
Veranstaltungen des traditionellen Volkscharakters.

Militärdenkmäler, Bunker

Museum U Jaroše MO-S 21

Das Infanterienblockhaus MO-S 21 U Jaroše wurde 1936 aufgebaut, um das Industriegebiet Ostravas zusammen mit weiteren Objekten gegen die Feinde in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu schützen. Das Blockhaus im Bauunterabschnitt Hlučín war so aufgebaut, daß es theoretisch allen damals bekannten Waffen widerstehen konnte. Das Objekt wurde jedoch nach Münchner Abkommen durch deutsche Wehrmacht besetzt, bauweise fertiggemacht und gänzlich ausgestattet und ausgerüstet. Nach Beendung des Kriegs nahm das Interesse für diese Objekte ab und sie gerieten schrittweise in Verfall. 2005 vereinigte sich beim Blockhaus MO-S 21 eine Enthusiastengruppe, die sich zum Ziel setzte ein Festungsareal für Museal- und Militär-Kulturtätigkeit aus dem Blockhaus aufzubauen. Bis 2006 wurde das Objekt unter der Führung Josef Čurajs instandgesetzt und gereinigt. Man beschaffte und erzeugte die mangelnden Teile und Ausstattung. 2009 wurde die offizielle Bürgervereinigung KVH MO-S 21 – Genossenschaft „Landwehrwache“, o.s gegründet. Ziel des Klubs in die Zukunft besteht darin ein hochwertiges Museum für breite Öffentlichkeit und den Hintergrund für die Klubsmitglieder aufzubauen. Im Museum wird jedes Jahr für die Besucher viele interessanten Exponate und einmal jährlich eine Ganztagsveranstaltung genannt „Opevněná hranice“ vorbereitet.