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Museum

Das ursprünglich spätgotische Schloss aus dem Anfang des 16. Jh. bildet heute ein einstöckiges Gebäude mit drei Flügeln. In seinen Räumen befindet sich das Museum der Region Hlučín, das sich auf die Stadt und die Region Hlučín in ihren historischen Grenzen konzentriert.

Das Schiefermuseum

Das Haus beschr. Nr. 230 ist das älteste Gebäude in Bautsch. Es handelt sich um ehemalige Mühle, die am Lauf des Flüsschens Budišovka liegt. Innen ist die Einzelexposition des Schiefermuseums, die die Besucher mit der Stadtgeschichte, mit den interessanten Persönlichkeiten und vor allem mit der Geschichte der Förderung des Tonschiefers auf dem Gebiet des Niedrigen Gesenkes bekannt macht. Es fehlt auch nicht etwas von Geologie und Paläontologie und besichtigen können Sie auch die Sammlung der damaligen Werkzeuge, die bei der Förderung und Bearbeitung des Schiefers gebraucht wurden. Der Schiefer wurde vor allem im Bauwesen, aber auch in der Elektroindustrie benutzt oder wurden von ihm zum Beispiel die Tafelchen und Schreiber für die Kinder für die Schule hergestellt. Aus dem Schiefer produziert man bis heute die Stil-dekorative Gegenstände. Beim Museum beginnt der Schieferlehrpfad. Die Betriebszeiten im Museum sind im Mai, Juni und im September jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr. Im Juli und August von Dienstag bis Freitag von 9-12 und 14-16 Uhr, am Samstag von 9 bis 12 Uhr. Außer diesen Zeiten können Sie die Besichtigung in MKIS persönlich oder unter der Telefonnummer 556312040 bestellen. Die Eintrittspreise: die Kinder unter 5 Jahren kostenlos, Kinder unter 15 Jahren und Senioren 10,-CZK und Erwachsene 20,- CZK.

Freilichtmuseum der Volkstraditionen und des Handwerks in Bolatice

Das Freilichtmuseum wurde im Jahre 2002 errichtet und es handelt sich um eine einzigartige Veranschaulichung des Lebens vor mehr als 70 Jahren. Die Besucher können sich die Wohnteile des Hauses (die Stube, die Küche, das Zimmer des Dienstmädchens), dann das Waschzimmer, den Pferdstall, Kuhstall, das Kornhaus, ein kleines Blockhaus, usw. ansehen. In weiteren zwei Zimmern, im Schuppen und in der Scheune, können sie mit Handwerkzeugen, Landwirtschaftsmaschinen und mit Haushaltsgeräten bekannt machen. Im Areal des Freilichtmuseums fi nden nicht nur Besichtigungen statt, sondern auch kulturelle und gesellschaftliche
Veranstaltungen des traditionellen Volkscharakters.

Das Schlossmuseum in Kravaře

Das Schloss von Kravaře befindet sich im malerischen englischen Park mit Teichen im Ausmaß von 22 Ha. Dessen Bestandteil ist ein 9-Grübchen-Golfplatz.
Heutiges Hochbarockschloss, dessen Geschichte reicht bis 14. Jh. zurück, wurde von Jan Rudolf Eichendorff, zwischen 1721 und 1728 aufgebaut. Weitere Schicksale des Schlosses zeichnete häufige Abwechslung der Besitzer, 1920 der Aufkauf des Schlosses von Tschechoslowakischen Staat und folgender Aufbau der Wirtschafts- und Haushaltungsschule mit Internat auf. Nach dem Brand im Jahre 1937 ist das Schloss lange unherrichtet und geriet schrittweise in Verfall. 1970 war hier nach umfangreichen Herrichtungen eine Militärexposition der Ostrava-Operation geöffnet. Diese war 1989 geschlossen und im kommenden Jahr kaufte das Schloss die Stadt Kravaře, die hier ein Kultur- und Gesellschaftszentrum aufgebaut hatte. Das Schlossmuseum wurde 1996 gegründet und ein Jahr später wurde feierlich die Schlossexposition geöffnet. Sie besteht aus zwei Teilen. Ethnographische Exposition stellt einige Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte der im Jahre 1960 zur Stadt erhobenen Gemeinde dar. Gleichzeitig zeigt sich wie lebten und arbeiteten die Einwohnern von Kravaře in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. Als es sich vor allem um eine landwirtschaftliche Landschaft ging, wird hier die Sammlung der landwirtschaftlichen Geräte vorgestellt und zu sehen ist hier auch der Innenraum der Hütte Hlučíns. Die Schlossexposition ist überwiegend aus Sammlungen des Schlesischen Landmuseums zusammengestellt und mit Sammlungen anderer schlesischen Museen ergänzt. Das ursprüngliche Schlossmobiliar hat sich nicht erhalten, teilweise hatte es der Urbesitzer gebracht, teilweise nach 1920 ausverkauft und verschenkt und teilweise verbrannte es 1937. Dieser Expositionsteil soll die Vorstellung über das Leben von Eichendorffs am Schloss im 18. Jh hervorrufen. Zu sehen ist ein Dienstmädchenzimmer, Salon, Speisesaal, das Habsburg-lothringenzimmer, Herrenschlafzimmer und auch die Erzengel Michael-Spätbarockschlosskapelle vom 18. Jh. ist sehenswert. Die Besichtigungsroute ist noch mit Begleitausstellungen verschiedener Art ergänzt.

Der Diagnostischer Pfad der Gesundheit

Der diagnostische Pfad der Gesundheit in Bělá. Aufgrund des Stiftungsbeitrags aus der Stiftung OKD in der Höhe von 200.000,- Kč fing die Gemeinde Bělá an, mittels dem Aufwand von 307 taus. Kč., die erste Projektstufe „Diagnistischer Pfad der Gesundheit“ zu bauen. Das Projekt ist darauf ausgerichtet der breite Öffentlichkeit eine weitere Alternative für die Ausnutzung freier Zeit zu gewähren. Nach 2 Monaten anspruchsvoller Arbeit ist die erste Projektstufe fertig. Der Pfad wird nach Öffnen allen Interessierten für den Aufenthalt in schöner Naturumwelt dienen. Das Terrain ist gegliedert und jeder kann seine Körperkondition überprüfen. Für die Senioren ist in der Routenmitte eine Stilgaststätte mit herrlicher Aussicht auf ungestörte Landschaft vorbereitet. Nach Realisieren der zweiten Stufe und durch Inbetriebnahme des ganzen 1280 M langen Pfades können sich die Teilnehmer in der angenehmen Waldumgebung ihre körperliche Tüchtigkeit überprüfen. Der diagnostische Pfad der Gesundheit beginnt bei kleinen Priessnitz-Schwimmbecken, weiterhin dem Wald Pavlačka vorbei und nach ca. 650 zu Fuß wird sich an der höchsten Pfadstelle die erwähnte Gaststätte erscheinen. Nach der Beendung der zweiten Stufe und damit des ganzen Pfades wird es möglich sein den Umkreis in beiden Richtungen auszunutzen.

Sonnenuhr im Park

Die Sonnenuhr auf einer Fläche von 16x47 M gehörte in der Zeit ihrer Entstehung zu den größten Sonnenuhren in dieser Ausführung in ganz Europa. Sie nutzen eines der Symbole der Gemeinde Píšt´, die Lilie, das Wappensymbol der Herren von Zwole (Besitzer der Gemeinde im 16. Jh.). Die Sonnenuhr wurde im Jahre 2005 im Zentrum der Gemeinde errichtet, in der Nähe der Kirche und des Gemeindeamtes.

Schloss

Das Dreiflügelschloss im klassizistischen und teilweise neubarocken Stil steht an der Stelle der untergegangenen Renaissance-Festung. Im Park gibt es einen Pavillon (Jagdschlösschen genannt), eine Schweizerhütte und ein Schwimmbad mit Statuengruppe. Zurzeit ist das Schloss im Besitz der Firma Brioni und dient zu kommerziellen Zwecken (Organisation von Hochzeiten, Partys, Vorlesungen, Seminaren, Schulungen, u. ä.). Um das Schloss herum gibt es einen großen Park; sein Teil ist ein Bestandteil des 18- Loch -Golfplatzes.

Schloss

Das klassizistische Schloss in der Mitte der Gemeinde besteht aus zwei Objekten. Der Schlosskern stammt aus dem 16.Jh. und im 17.Jh. wurde das zweistöckige Barockgebäude zugebaut.
Von der ursprünglichen Festung blieb nur das Steinportal aus dem Jahre 1498 mit dem Wappen der Herren von Drahotuš erhalten. Einen Bestandteil des Gebäudes bildet auch die Schlosskapelle, die als Lapidarium dient. Hier sind die Originalbarockskulpturen der Maria Immaculata und
des heiligen Johannes Nepomuk und ein weiteres Mobiliar vor allem geistiger Natur ausgestellt. Wir müssen auch einen weiteren Bestandteil des Schlosses erwähnen, und zwar den englischen Park mit einer Fläche von 1,7 Ha. Im Park steht das Denkmal von Cyprian Lelek (Erwecker des schlesischen Volks).
Der letzte große Umbau des Schlosses realisierte sich im Jahre 1924. Heute ist das Schloss Sitzt des Gemeindeamtes.

Schloss in Neplachowitz

An der Stelle des Schlosses in Neplachowitz stand früher eine Festung, die unter Lichnovskys von Voštice in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts in ein Renaissanceschloss umgebaut wurde. Im Jahre 1778 raubten das Objekt die preußischen Soldaten aus und das alte Schloss erlosch. An den gleichen Stellen ließ in den Jahren 1833 – 1934 ein neues Schloss Marie Elgerová von Eichberg erbauen. Das Schloss in spät Empire-Stil ist sehr dem Schloss auf Štemlovec ähnlich. Später gewannen es Pillersdorfs, die die Besitzer bis zum Jahre 1945 blieben. Heutzutage dient es den kommerziellen Zwecken und zugänglich ist, wenn dort Veranstaltungen stattfinden. Das Schloss liegt im Landschaftspark, der durch seine großen mehrstämmigen Winterlinden und Sommerlinden charakteristisch ist. Hier wachsen auch uralte Edelkastanie, Rotbuchen, Schlangenfichte und Kollektion von Weißzedern. Zurzeit erfolg im Park große Rekonstruktion und Verpflanzung von neuen Gehölzen.

Schloss

Im Jahre 1754 hat der Graf Ignác Dominik Chorynský
aus Ledská das Dorf Velké Hoštice gekauft. In den 60er Jahren des 18.Jh. ließ er an der Stelle der ursprünglichen Adelssiedlung ein neues Schloss im Stil des Spätbarock mit reichem Rokokodekor nach dem Vorschlag des Ostrauer Baumeisters Jakub Pánek erbauen. Zurzeit befindet sich hier eine archäologische Ausstellung; in den Kellerräumen ist Vinothek angesiedelt und in der Schlossumgebung gibt es einen wunderschönen Park.

Das Schloss mit der Parkanlage

- Beweis der in mehreren Stilperioden entstandenen Schlossarchitektur – der Baukern vom 16. Jh.
- aus dem ursprünglichen Bau ist das Portal mit dem Wappen mit Jahreszahl 1498 erhalten geblieben
- weitere Umbauten verliefen im 19. und 20. Jahrhundert.
- englische Parkanlage von der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts
umgibt die Schlossgebäude von allen Weltrichtungen herum
- Ausmaß 1,7 ha, Seehöhe 230 m

Schloss

Das von 1724 bis 1748 errichtete Barockschloss mit dem Frühbarockportal ist heute, nach der komplexen Rekonstruktion (1995-1997), Sitz des 4 Gemeindeamtes. An der Außenwand befi ndet sich die Büste des Schriftstellers August Scholtis (1901 – 1969).

Das Schloss der Fürsten von Lichnowsky

Das Frühbarockschloss aus dem 17. Jh. wurde von Jiří Lichnowsky erbaut. Im Jahre 1853 wurde das Kavaliershaus für die Unterkunft der Gäste angebaut. Das Schloss diente als Jagdresidenz, die auch der deutsche Kaiser Wilhelm II. besucht hat. Im Park wurde im 19. Jh. die Gruft der Fürsten von Lichnowsky errichtet. Seit dem Jahre 1952 gibt es hier ein Rehabilitationsheim. Im Areal des Schlosses befi ndet sich auch der Schlosspark mit einer Fläche von 5,5 Ha.

Die Mühle von Čujek

Der 1913 errichtete Backsteinbau steht an der Stelle der ursprünglichen Wassermühle aus dem Jahre 1756, die als Wassermühle mit gut erhaltenen Mühlenmaschinen bis zum Jahre 1964 diente.

St.Peter und Paul –Kapelle

Die Kapelle aus dem Jahre 1932 wurde mit Hilfe der freiwilligen Beiträge der Ortsbewohner erbaut. Die Ziegeln brachten auf den Bau die örtlichen Bauern mit Pferdefuhrwerken aus Kietrz (heute im polnischen Gebiet, damals gehörte zu Deutschland). Die ganze Kapelle ist aus 44 500 Stück Backsteinen gebaut. Die innere Ausstattung bildet vor allem der Altar im
gotischen Stil, die St. Peter und Paul – Statuengruppe und die Maria von Lourdes – Statue, die auf dem Gipfel des Altars platziert ist.

St.Georg-Kirche (National-Kulturdenkmal)

Die Kirche mit Taufbecken wurde 1785 gebaut.

Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit

Die Pfarrkirche wurde im Jahre 1747 geweiht. Der angebaute Turm (Ende des 18.Jh) ist an der ungewohnten Ostseite platziert. Zusammen mit der
Umfassungsmauer und mit der anliegenden Kapelle aus der zweiten Hälfte des 19.Jh. gehört die Kirche zu den vom Staat geschützten Denkmälern. Der Innenraum ist mit Fresken von Troppauer Maler Josef Matyáš Lassler (18.Jh.) und mit Bildern des Kreuzweges von Vincenc Hurník (langjähriger Pfarrer aus Bohuslavice) verziert.

Bürgel Závada : „Schwedische Chance“

Gut erhaltene, ziemlich mächtige Befestigung, ein Überrest der mittelalterlichen Burg, befi ndet sich im Herrenwald (Panský les), rechts der Hauptstraβe Závada-Bohuslavice. Der eigentliche Kern hat die Ausmaße 26x22 M, der erste Graben hat eine Breite von 14 M am Höhepunkt und 2 M am Boden. Der zweite Graben hat 10 M am Höhepunkt und 1,5 M am Boden.
Der Wall ist 10 M breit und von der südwestlichen und südöstlichen Seite bildet ein Plateau. Da es sich um ein mittelalterliches Bürgel handelt, beweisen die Funde einiger Sonden aus den Jahren 1930-1953. Die Lokalität ist frei zugänglich.

St.Hedwig-Kirche

Die Kirche, die am 3. 7. 2005 geweiht wurde, ist die Dominante der Gemeinde. Der Kreuzweg ist ein Werk des akademischen Malers Milivoj Husák.

St. Kreuz-Kapelle

Die St. Kreuz-Kapelle befindet sich auf der Strasse Opavská, auf westlichem Rand der Stadt Dolní Benešov. Der Bau fing 1872 im neogotischem Stil aus Rohmauerwerk an, er wurde im Stirnschild mit Arkaden ergänzt und am Umfang sind die Wände mit treppenartigen Stützpfeilern befestigt. Grosse Verdienst hatte am Kapellenbau der Forstmeister der Rotschilds Herrschaft Karel Exner, der ihn den Bewohnern von Benešov für seinen friedlichen Aufenthalt in Benešov gewidmet hatte. Nachdem er die notwendigen Bewilligungen und die Finanzmittel erworben hatte, starb er unerwartet kurz nach der Inangriffnahme der Bauarbeiten. Die Sorgen für Beendigung des Baues der Kapelle übernahm sein Neffe Fridrich Exner. Jedoch auch dieser Fortsetzer seines Onkels Werks starb 1874 vor Beendigung des Baues. Des unbeendeten Baues hatte sich Frau Müller, geb. Exner von Ratiboř angenommen. Der Frau ist es gelungen den Bau der Kapelle mittels ihren eigenen Geldbeitrages, sowie des Beitrages des Bürgermeisters von Benešov Jan Kořistka und jenes des Königsförsters Exner von Schleswig zu beenden. Das feierliche Benefiz wurde den 14. 9. 1877 vom Pfarrer von Benešov Herrn Kopecký unter Teilnahme von 11 Priestern, darunter auch von der Persönlichkeit des Gebiets von Hlučín und Schlesien - Pfarrers Cyprián Lelek – Gebürtigers aus Benešov - durchgeführt. Die Kapelle mit dem Raum für 300 Personen ist mit Altarbild Christi ausgestattet.

St.Martin-Kirche

Die Kirche wurde im Jahre 1678 an der Stelle der ursprünglichen Holzkirche gebaut. 1723 wurde die St. Josef - Kapelle angebaut und in den Jahren 1812-1814 wurde das Interieur der Kirche renoviert. 1843-1844 wurde die Orgel aus der Werkstatt von Troppauer Organisten Karel Kuttler installiert. Die letzten großen Bauarbeiten fanden zwischen 1861 und 1863 statt, es wurde ein Kirchenturm aufgebaut.

Evangelische Kirche

Evangelische Kirche in Hlučín wurde 1862 aufgebaut. Bauvorbereitung fing den 11. Mai 1862 an und der Grundstein wurde den 3. Juni 1862 eingeweiht. In demselben Jahre, den 27. Oktober wurde auf den Turm ein Kopf aufgesetzt und ein Kreuz aufgetragen. Die Kirche wurde eingeweiht und von Ratiboř verwaltet. Die evangelische Kirche in Hlučín ist auf dem kreuzartigen Grundriß aus Rohmauerwerk mit polygonalem, pyramidenförmig gekrönten Turm in Dachkreuzung gebaut. Die Kirche wurde mit roten Bodenfliesen und Schiefer abgepflastert, sie hat eine in den Dachstuhl mit Schnitzwerk geöffnete Holzdecke, die Fenster aus ins Blei eingesetztem Farbglas, eine Holzkanzel und einen Doppelmessingleuchter mit ausgeschlagenen Kelchen (Durchmesser 1,15m, 16 Kerzen). Im Jahre 1898 wurde auf dem Friedhof hinter der Kirche eine Kapelle (Gruft) aufgebaut, wo Wilhelm Wettekamp und weitere Mitglieder seiner Familie begraben sind. 1938 wurde die Kirche ins Vermögen der Stadt übertragen. Erst im Jahre 1947 wurde die Kirche mit Strom versorgt (durchgeführt von František Avrat), der Schornstein zu deren Heizung aufgebaut und von Vilém Sněhota ausgemalt. 1948 wurde vom örtlichen Glaser Štěpán Gruň Reparatur zerbrochener Fenster durchgeführt, 1949 wurde Orgel und das Kirchendach vom Dachdecker František Šafarčík repariert. 1965 kam es zur Aufhebung des Friedhofs und der Kirche. In dem selben Jahr gründete hier Pastor Vladislav Santarus von Ostrava eine Predigerstation der schlesischen evangelischen Kirche augsburger Konfession. In den Jahren 1964-1995 wurde die Kirche von der Böhmischen Evangelischen Brüderkirche (zu Unterstützung von Dr. Karel Pala und Br. Karel Uhřík), mit der Gruppe der Gläubiger aus der Brüdergemeinde der Baptisten und der Tschech. Hussitenkirche benutzt. Die Böhmische Evangelische Brüderkirche, Verwalter und Benutzer der Kapelle, übergab den 29. Mai 1995 das Objekt der Stadt Hlučín, als es mangelte ihr an Finanzmittel, die zu notwendigen Reparaturen erforderlich waren. Den 8. 6. 1995 erklärte das Ministerium für Kultur der Tsch. Republik die Evangelishce Kirche in Hlučín für ein Kulturdenkmal. Seit 1996 bis 2001 verliefen an der Kirche umfangsreiche Baureparaturen in der Aufwändenhöhe von ca 6 Mill. CZK, die von der Stadt unter Mitbeteiligung des Staats und unter Aufsicht der Denkmalanstalt vergütet wurden. Das Objekt ist derzeit ins Kulturzentrum Hlučín eingegliedert und ist vor allem zur Veranstaltung der Musikkonzerte oder der Ausstellungen der Kunstwerke, der dem jeweiligen Gebäude und der Räumlichkeit entsprechenden Aktivitäten ausgenutzt. Dank freundlichem Zutritt hatte sich Hlučín ein ausdruckvolles Baudenkmal erhalten, das weiterhin zur Entwicklung des Geistesd und kulturellen Gefühles des Menschen dienen wird.

Museum U Jaroše MO-S 21

Das Infanterienblockhaus MO-S 21 U Jaroše wurde 1936 aufgebaut, um das Industriegebiet Ostravas zusammen mit weiteren Objekten gegen die Feinde in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu schützen. Das Blockhaus im Bauunterabschnitt Hlučín war so aufgebaut, daß es theoretisch allen damals bekannten Waffen widerstehen konnte. Das Objekt wurde jedoch nach Münchner Abkommen durch deutsche Wehrmacht besetzt, bauweise fertiggemacht und gänzlich ausgestattet und ausgerüstet. Nach Beendung des Kriegs nahm das Interesse für diese Objekte ab und sie gerieten schrittweise in Verfall. 2005 vereinigte sich beim Blockhaus MO-S 21 eine Enthusiastengruppe, die sich zum Ziel setzte ein Festungsareal für Museal- und Militär-Kulturtätigkeit aus dem Blockhaus aufzubauen. Bis 2006 wurde das Objekt unter der Führung Josef Čurajs instandgesetzt und gereinigt. Man beschaffte und erzeugte die mangelnden Teile und Ausstattung. 2009 wurde die offizielle Bürgervereinigung KVH MO-S 21 – Genossenschaft „Landwehrwache“, o.s gegründet. Ziel des Klubs in die Zukunft besteht darin ein hochwertiges Museum für breite Öffentlichkeit und den Hintergrund für die Klubsmitglieder aufzubauen. Im Museum wird jedes Jahr für die Besucher viele interessanten Exponate und einmal jährlich eine Ganztagsveranstaltung genannt „Opevněná hranice“ vorbereitet.

Der Speicher

Der Speicher oder s.g. kleines Blockhaus ist die Gebäude, das zur Lagerung des ausgedroschenen Getreides eingesetzt war. Dieser Speicher war am 3. Mai 1958 ins Verzeichnis der unbeweglichen Kulturdenkmäler aufgelistet.

St. Nikolaus – Kirche

Die neugotische Kirche wurde zwischen 1906-1907 gebaut. Es handelt sich um ein längliches einschiffi ges Bauwerk, das teilweise aus Backsteinen, teilweise aus Glasurziegeln besteht. Der prismatische Turm hat eine Höhe von 75 Meter. Im Innenraum gibt es eine Orgel aus dem Jahre 1932.

Alter Landwirtsschafstall

Das Objekt ist aus der Sicht der architektonischen Lösung interessant - es ist aus Backsteinen gebaut und an der Stirnseite wurde bisher nicht grundsätzlich gestört.

Altes Jägerhaus von Rothschild

In der Gemeinde Bělá befindet sich beim Bělský Wald ein altes Jägerhaus. Dieses Jägerhaus mit sieben Grundsteinen wurde 1856 vom Rothschild-Haus aufgebaut, das ins Leben der Gemeinde ausdrucksvoll eingegriffen hatte. Das Jägerhaus ist aus Rohmauerwerk aufgebaut und fordert durch sein angenehmes Milieu zu Ausflügen und zur Entspannung auf. Das Jägerhaus - "Hájenka U Chmelíka" ist ein Bestandteil der Forellenfarm, die dieses Geschlecht hätte hier schon 1864 aufbauen gelassen. Bis heute können Sie sich diese Fischleckerbissen wohl schmecken lassen und Sie können sich die Fische nach Verleih der Angelrute selbst erangeln.

Das alte Feuerzeughaus

Das alte Feuerzeughaus ist der ursprüngliche Bau, der in den Jahren 1913 – 1914 aufgebaut wurde. Es ist auf Anlass der Kobeřice-Feuermänner, der Gemeinde und mit Unterstützung von der Fürstenfamilie Lichnovsky von Chuchelná entstanden. Es steht auf heutiger Hlučínská-Straße, knapp an der Maria Himmelfahrt-Kirche und ist mit dem, auf das Mauererdgeschoß aufgesetzten, Holztrockenhausturm auffallend.

Mausoleum der Familie Wetekamp

Der Bau steht an der Stelle des ursprünglichen Friedhofs , neben der Evangelischen Kirche. Es handelt sich um einen funebralen Empirebau, den 1898 Vilém Wetekamp als eine Familiengrabstätte aufbauen ließ. Vilém Wetekamp war der Hauptbuchhalter von Landgütern Rothschilds, Er führte die Kasse beim Bauen der Evangelischen Kirche und nahm auch selbst an deren Bau aktiv teil. In der Gruft sind insgesamt 4 Mitglieder dieser Familie begraben. Die Hauptstirnseite der Gruft ist mit einem Dreieckgipfel mit einem großen Engelkopf gekrönt. Auf dem Gipfel des kuppelförmigen Dachs gibt es eine Statue der Frau mit einem Lorbeerzweig. Dieser am 3. Mai 1958 zum Kulturdenkmal erklärte Bau ist selten im Bezirk Opava.

Die Gruft der Fürsten von Lichnowsky

Ein romantischer achtseitiger Zentralbau aus Backsteinen stammt aus dem Ende des 19.Jh. In der Kapelle sind die sterblichen Überreste der Maria,
Prinzessin von Croy und des Fürsten Karl Max von Lichnowsky gelagert.

Die kleine Kapelle von Kouty

Die kleine gemauerte Kapelle wurde 1899 im Stadtteil von Kravaře – Kouty aufgebaut. Sie steht an der Stelle, wo früher eie hölzerne Kapelle gestanden hatte. Die neue Kapelle wurde der Ernennung zweier örtlichen Neupriestern zu Ehren - Jan Kaluža und Jan Urbisch erbaut.

Allerheiligenkirche

Die 1793 erbaute Kirche wurde 1903 rekonstruiert und enthielt ihr heutiges Aussehen. Im Turm befi ndet sich die Glocke Petr, die im Jahre 1668 gegossen wurde.

St. Wilhelm - von - Aquitanien - Kirche

Die Kirche wurde im Jahre 1930 vom Baumeister Luzar aus Kouty bei Kravaře im modernen romanischen Stil gebaut. Sie ist mit Schiefer bedeckt, der Turm mit Kupferblech. Die Höhe der Kirche beträgt 28 M, die Breite 14 M; der 40 Meter hohe Turm hat 6 Glocken. Der Bau erfolgte in einer Zeit der Krise und wurde in erstaunlich kurzer Zeit (5 Monaten) vollendet. 2004
realisierte sich eine Rekonstruktion.

St Laurentius-Kirche – ein marianischer Wallfahrtsort

Die historische Dominante der Gemeinde ist die 1743 gebaute St. Laurentius – Kirche, heute ein marianischer Wallfahrtsort, den im Jahre 2002 der Ostrauer-Troppauer Bischof bestimmt hat. Es blieben hier die St. Peter und Paul -Barockstatuen und die Sammlung von fünf Gemälden von dem Troppauer Maler F. Licht aus dem Jahre 1784 erhalten. Im Hauptaltar
ist das ungefähr 280 Jahre alte Gemälde der Jungfrau Maria platziert. 2001 erfolgte seine Krönung mit Papstkronen. Im Jahre 2003 wurde im Areal des Wallfahrtsortes der Kreuzweg keramischer Reliefs mit Erholungs - und Parksteil vollendet.

Kirche St. Peter und Paul

Die 1730 errichtete Holzkirche im Barockstil wurde im Jahre 1842 renoviert. Die Ausstattung im Inneren stammt überwiegend aus den 30er Jahren des 18.Jh.

St. Nikolaus-Kirche

Die Kirche wurde im Jahre 1928 unter technischer Aufsicht von Franz Luzar fertiggestellt.

St. Matthäus-Kirche

Der einschiffi ge Barockbau wurde 1731 vom Troppauer Jesuitenkollegium gebaut.

St. Katharina- Kirche

Die Pfarrkirche stammt aus dem Jahre 1756, später wurde durch einen Neubau mit historisierender Ausstattung ersetzt.

St. – Johannes- der- Täufer -Kirche

Die Kirche aus dem Jahre 1773 wurde vom Ostrauer Baumeister Jakub Pánek im Barockstil erbaut. Der Innenraum ist mit Fresken des Malers Sebastini verziert.

Das neugotische Areal der St. Bartholomäus-Kirche in Kravaře

Der älteste Teil des Baues ist der weiße Renaissanceturm aus dem ersten Drittel des 16. Jh. Das neugotische Kirchenschiff ist ein Werk des
bedeutenden örtlichen Baumeisters Josef Seyfried (1865 – 1923), ebenso wie das ganze Areal um die Kirche herum, das die Pfarrei, das ehemalige
Kloster der Schwester des Gottesherzens (heute Sitz des Stadtamtes Kravaře), bildet. Das neugotische Areal entstand um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die Kirche wurde im Jahre 1896 geweiht.

St. Augustinus- Kirche

Eine Pfarrkirche aus den Jahren 1921-1924.

Mariä-Himmelfahrt-Kirche

Eine Barockkirche aus dem Jahre 1713.

Mariä – Himmelfahrt – Kirche

Die neugotische Pfarrkirche aus dem Jahre 1895 wurde an der Stelle der alten Holzkirche gebaut. Die Glocken stammen aus den Jahren 1487 und 1499.

Mariä-Himmelfahrt-Kirche

Eine Pfarrkirche aus dem Jahre 1809. 1931 erfolgte eine umfangreiche Rekonstruktion, es wurde die Kapelle der Jungfrau Maria und neue Sakristei angebaut. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche stark beschädigt.

Kirche Zum Guten Hirten

Ein neuzeitliches Bauwerk, das eine bedeutende Dominante der Gemeinde bildet.

St. Urban-Kapelle

Eine Kapelle aus dem Jahre 1889.

St. Urban Kapelle

St. Urban Kapelle (aus dem Jahre 1898).

St. Michal-Kapelle

Die St. Michal-Kapelle in Kravaře – Dvořisko auf der Ivan Kubinec-Straße hat ein gewelltes Schild, eine abgerundete Mauerecke und ein ungewöhnlich hohes sechskantiges, mit Zwiebel und Kreuz beendetes Sanktustürmchen. Über dem Portal kann man im Plastikband folgendes lesen: "St. Michael, bete für uns " und die Jahreszahl 1822.

St. Josef-Kapelle

Die St. Josef-Kapelle befindet sich in der Ortschaft Svoboda, Teil der Gemeinde Štěpánkovice.

St. Johannes von Nepomuk-Kapelle

Die Kapelle befindet sich in der Nähe von St. Laurentius-Kirche in Pišť. Es handelt sich um eine einzigartige achteckige Kapelle aus dem Ende des 19. Jhs. Die Kapelle ist St. Johannes von Nepomuk eingeweiht, dessen Sandsteinstatue aus dem 18. Jh. befindet sich in deren Innenraum. Den 3. Mai 1958 wurde sie zum Kulturmonument erklärt.

ST. Johannes von Nepomuk-Kapelle

Die Kapelle steht im Garten des Bauerngutes der Familie Kašný, auf der Slezská-Straße. Deren nordöstlichen Seite entlang fließt ein Bach, der gerade an dieser Stelle überbrückt ist und fließt in der Rohrleitung voran. Heutiger Bau kommt erst vom jahre 1907 her, aber es ist aus dem Einweihungsgesuch vom 22. Mai 1907 ersichtlich, daß sie auf den Fundamenten der früher aufgebauten Kapelle aufgebaut worden war. Derzeitige Kapelle wurde von P. Josef Otava den 23. Mai 1907 eingeweiht. 1990 fingen die Leute an sich vor der Kapelle nicht nur am Heiligenfesttag, sondern auch bei Fronleichnamsfestzügen und an Kreuztagen zu wieder versammeln.

St. Stanislaus-Kirche

Die St. Stanislaus -Kirche wurde im Jahre 1703 gebaut und 1912 wurde sie erweitert. In den Jahren 1999-2001 erfolgte die Gesamtrekonstruktion der beiden Türme und des Kirchendachs.

St. Nikolaus-Kapelle

St. Nikolaus-kapelle (früher Marienkapelle) befindet sich iauf der Strasse Hlučínská, gerade am Rande der Gemeinde Bolatice in Richtung Dolní Benešov. Es handelt sich um eine Barockkapelle vom Beginn des 18. Jahrhunderts, die 2005 einen umfangreichen Umbau durchgegangen war und sie ist auch eingeweiht worden. Den 3. Mai 1958 war sie zum Kulturdenkmal erklärt.

Das Versöhnungskreuz

Wenn Sie sich das Versöhnungskreuz ansehen, können Sie in ihm eine Geschichte sehen. Die Geschichte voll von Gewalt und Leiden aber auch Reue und Versöhnung. Diese Steinartefakte stehen meistens an Ort, wo es zum Kapitalverbrechen kam. Im Mittelalter konnte der Täter im Rahmen des sog. Schlichtungsrechtes das Verbrechen abbüßen, zum Beispiel durch Ausmeißelung und Aufrichtung des Steinkreuzes. In diesem Fall handelt es sich um 1Meter hohes Sandsteinkreuz, das an den Gewalttod von troppauer Apotheker Kratina erinnert. In der Verkleidung machte er sich auf den Weg nach Bautsch zu einem Vogt, der ihm Geld schuldete. Der Besuch war zwar erfolgreich, leider hat ihn auf der Rückreise ein unbekannter Mörder in den Wäldern zwischen Melč (Meltsch) und Litultovice (Leitersdorf) umgebracht. Auf der rechten Hälfte des Kopfes und des Kreuzbalkens sind fünf fast unmerkbare Dellen, die nach der Sage zauberhaft sind. In der Nähe des Kreuzes steht eine Steinstele aus dem Jahre 1699.

Die Burgruine Vildštejn (Wildenstein)

Zum ersten Mal ist die Burg Wildenstein im Jahre 1316 erwähnt. Sie wurde von zwei unabhängigen Teilen gebildet und vom Burggraben, der mehr als 300m lang war, umbegen. Damals besaßen sie die Mitglieder des Olmützer Kapitels Ditrich und Heinrich aus Fulštějn (Füllstein). Sie wurde vermutlich Ende des 14. Jahrhunderts während der Kriegen unter den Markgrafen Jobst und Prokop zerstört und niedergebrannt. Im Gelände kann man die Mauerreste, Teile der Grundmauerwerke, einen Teil des ehemaligen Turmes, Wälle und weitläufigen Graben finden. Eine Sage erzählt, dass unter der Burg große Schätze liegen. Die Eingänge in den Untergrund öffnen sich am Karsamstag in der Zeit, wann in der Bautscherkirche die Glocken zum Gloria läuten. Der, dem man der Untergrund öffnet, kann so viel Gold und Silber nehmen, wie viel er kann. Mann muss aber rechtzeitig zurückkehren, weil die Eingänge mit dem letzten Klang der Glocken schließen. Wer schafft nicht, den Untergrund zu verlassen, muss dort bis zum nächsten Karsamstag bleiben.

Barockkirche Nanebevzetí Panny Marie (Maria Himmelfahrt) und die Pfarre

Der Bau der Kirche in Bautsch begann mit der Grundsteinlegung im Jahre 1745. Der anspruchsvolle Bau wurde im Jahre 1755 beendet und wurde unter einem speziellen Patronat und mit Finanzhilfe vom Kardinal Ferdinand Julius, des Grafen Troyer, realisiert. Am 12. April 1756 wurde die Kirche Maria Himmelfahrt eingeweiht. Die Türme waren wegen finanziellem Engpass nur provisorisch bedacht. Dank der finanziellen Hilfe der Bürger wurden sie bis zur heutigen Form erst im Jahre 1912 fertiggebaut. Man sagt, dass beim Bauen der Kirche im 18. Jahrhundert zur Bau ein Brettweg über die Häuser vom Ring führte und dass die Weber jeden Abend zum Gerüst so viele Ziegel brachten, wie viel man für die ganztägige Arbeit brauchte. Als Danksagung bekam diese Zeche den Kirchenchor zum Nützen bis zur Zeit, bis er ihnen „wegen übeltun“ genommen wurde. In der Nähe von Sakramentshaus steht das Barockgebäude der Pfarre.

Areal der čs. Befestigungsanlage Hlučín-Darkovičky

Das Areal der tschechoslowakischen Befestigungsanlage Hlučín-Darkovičky (Hultschin-Klein Darkowitz) ist eine europaweit außerordentlich hoch bewertete Präsentation eines einzigartigen Fortifikationssystems unserer Republik. Es handelt sich um eine militärtechnische Exposition, bei der die Besucher einen wichtigen Bestandteil der Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kennenlernen können.

Das Areal der tschechoslowakischen Befestigungsanlage Hlučín-Darkovičky (Hultschin-Klein Darkowitz) ist seit 1992 Bestandteil des Schlesischen Landesmuseums. Es gebt dabei um eines von sechs Ausstellungsarealen; thematisch liegt es nah bei der Nationalen Gedenkstätte des II. Weltkriegs im nur unweit entfernt gelegenen Hrabyně (Hrabin).

Im Rahmen des Schlesischen Landesmuseums ist das Areal dadurch spezifisch, weil es sich vom Typ her um ein militärhistorisches Freilichtmuseum handelt; dennoch ist seine thematische Ausrichtung in dieser Kategorie relativ untraditionell. Es schließt eine Gruppe von Objekten in sich ein, die als Bestandteil der Verteidigungslinie der tschechoslowakischen Grenze entstanden sind. Bei uns gehört es zu den interessantesten, in Europa zu den am bestem erhaltenen Anlagen. Es besteht aus fünf Objekten verschiedener Art und Stufe der Widerstandskraft, die ein- und zweiseitig sind. Fachleuten wird durch dieses Areal die Möglichkeit geboten, neben dem Kriegsschauplatz auch einzelne Objekte vorzustellen, und zwar sowohl in dem Zustand und der Ausstattung aus dem Jahr 1938 als auch in dem Zustand, in dem sie den Krieg überstanden haben.

Das Areal ist ebenso ein gewisses Symbol von Schlüsselereignissen der tschechoslowakischen Geschichte – es ist eng mit dem Münchner Abkommen und dem Verlust der Sudetengebiete und damit auch einem der dramatischsten Momente der Geschichte Schlesiens verbunden.

Die Ruine der Burg Landek

Zu Beginn der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts kam es zum Aufbau der Steinburg Landek, die wahrscheinlich vom Böhmischen König Przemyslide Otokar II. gegründet wurde. Diese Steinfestung sollte als Grenzenschutz zum Opolenfürstentum dienen, als 1241 jagten die Tataren dem Fürstentum vorüber. Derzeit ist nur ein kurzes Abschnitt des Steinmauerwerks an der Ostenseite des Kerns erhalten. Die Burg Landek war vierkantig und hatte in allen 4 Ecken Türme (Bollwerke). Sie hatte aus Steinmauerwerk aufgebaut werden sollen. Von drei Seiten war sie mit tiefen Gräben umgegeben und von der vierten Seite fiel sie steil zum Fluss Odra hinunter. In Richtung Koblov wurde einen Zufahrtsweg mit einem Eingangstor aufgebaut, aus dem sich bisher zwei dicke Steinpfeiler erhalten haben. Das Marktzentrum von Landek war die mittelalterliche Stadt Hulsthyn (heute Hlučín). Die Festung änderte oft die Besitzer. 1473 handelten die Vertreter des ungarischen Königs Matyas Korvin und des Königs Wladislaw II. Jagello zusammen. Es kommt zum böhmisch-ungarischen Krieg, indem die Burg von Matyas Korvin eingenommen und niedergerissen worden war, wo nach sie nie wiederaufgebaut sein wird und sie wird rein eine Ruine werden. 1772 hatte die ganze Herrschaft Baron Adam Jan Gruttschreiber gekauft, der auch in der Umgebung von Landek mit der Kohlenförderung angefangen hatte. Die wesentliche Änderung kommt im Jahre 1742, wenn Landek, deren Umgebung sowie die Stadt Hlučín fielen aufgrund des Friedens von Wratislaw den Preußen zu und den böhmischen Ländern waren sie erst 1920 zurückgegeben worden. Die Burg hatte dann weder Verwaltungs- noch Militärbedeutung. Im 17.Jahrhundert war sie zu Räuberhöhle geworden. Der Rest der Steine war von Einwohnern für Bauzwecke, vornehmlich als Grundmauerwerk zerlegt worden. Die Chronik von Ludgeřovice erwähnt einen Raubritter, der die Fuhren der Händler überfiel. Der Ritter, genannt Schlick, verursachte, daß all Vieh aus den Meierhöfen auf den Ring von Hlučín abgezogen werden musste und die Bürger hatten die Stadt, einschl. Schloss verteidigen müssen. Der Ritter stellte sich nicht nur mit Raubausfällen zufrieden, sondern fiel mit seinen Gefährten verschiedene Unterhaltungs- und Feieraktionen über. Dabei verschleppte er die schönsten Mädchen nach Landek. Den Bewohnern hatte es nicht gefallen und so fingen sie an sich darüber zu beklagen. Nachdem sich die Klagen aufgehäuft hatten, wurde gegen ihn eine Truppe von Ostrava ausgesendet. Dem Ritter gelang es jedoch zu fliehen. Die Burg sowie die slawische Siedlung sind auf dem Kataster der Gemeinde Koblov lokalisiert, aber die archäologischen Funde befinden sich auf dem Kataster der Gemeinde Petřkovice.

Der Aussichtsturm Landek

Der Aussichtsturm befindet sich auf dem Berg Landek, nicht weit vom Zusammenfluss der Flüsse Odra und Ostravice in der Gemeinde Petřkovice entfernt (Bestandteil von Ostrava). Es handelt sich um eine Lokalität eines bedeutenden archäologischen Gebietes, die zum Nationalen Naturdenkmal erklärt worden war. Der Aussichtsturm steht in der Höhe von 280 über dem Meer und war 1998 aufgebaut. Es handelt sich um einen einfachen hölzernen Balkenturm der Gesamthöhe von 7 Meter. Der hat zwei Etagen, von denen die höhere ragt bis in die Höhe von 5 Meter hinauf und ist mit Dächlein bedeckt. Man steigt dahin mittels der Leiter mit 16 Sprossen hinauf. Der Aussichtsturm bietet eine schöne Aussicht auf die Stadt Ostrava und bei guter Sichtbarkeit auch auf die nördlichen Abhänge von Beskyden an. Zum Aussichtsturm führt ein Lehrpfad, der die Besucher mit Geschichte der Besiedlung dieser Stelle bekannt macht. Er ist auch vom OKD Bergmuseumsareal erreichbar. Der Turm ist frei zugänglich und von einer Seite mit Bäumen überdeckt. Die Sammler können eine Touristenmarke des Aussichtsturms erhalten, die im Bergmuseum zu kaufen ist.

Infanteriebastei „Křižovatka“

Ein Teil der Festung aus den 30er Jahren des 20. Jh.

Schloss-Golfclub Kravaře

Der Schloss-Golfclub Kravaře ist empfi ndlich in dem englischen Park rund um das Barockschloss eingesetzt und hundertjährige Bäume und zahlreiche
Wasserströmungen bestimmen den einzigartigen Charakter dieses Golfplatzes. Zurzeit ist im Schlosspark ein 18- Loch- Golfplatz errichtet, 13
der nicht nur für Profi s bestimmt ist, sondern vor allem für diejenige, die diesen attraktiven Sport probieren wollen.

Tabakfabrik

Die staatliche Tabakfabrik wurde in Bautsch im Jahre 1873 gegründet. Die Wiener Regierung kam so dem Ersuchen der Bautscher Funktionäre um die Unterstützung des Wirtschaftslebens in der Stadt entgegen. Die Fabrikgebäude wurden in den Jahren 1876-77 und 1904-1905 gebaut. Die Fabrik spezialisierte sich auf den Handbetrieb der Zigarren und jährlich produzierte sie ungefähr 23 Millionen Stück. Nach der Sudetenokkupation übernahm die Fabrik ein deutscher Unternehmer. Im Jahre 1944 wurde die Produktion eingestellt und Wehrmacht platzierte hier die Konstruktion der Geheimwaffen. Kurz vor der Befreiung wurde sämtlicher Maschinenpark nach Deutschland ausgelagert. Zur Zeit siedelt hier die Firma Linaset a.s.

Der Bach Lobník (Lobnig) und gleichnamiges Staubecken

Der Bach Lobnig entspringt unweit von der Haupteuropäischen Wasserscheide bei Rejchartice (Reigersdorf) 670 Meter über den See und die gesamte Länge ist 16,6 km. Die Flussgebietfläche ist zirka 50 km2. Der Bach fließt durch die Mischwälder und bildet natürlich die Mäander in rasiger Bachflur. Er mündet in gleichnamiges Ausgleichsbecken, das ein Teil der Talsperre Kružberk (Kreuzberg) ist. Das Erdschüttdamm, das 19,6 m hoch ist, dient zum Auffangen der Schwimmstoffe.

Staré Oldřůvky (Altendorf), Woodboys

Woodboys ist ein altes Bergwerk. Nach seinem Stand und Bereich der Förderungstätigkeit schätzt man, dass die Förderung im 19. Jahrhundert begann. Zur Beendung der Förderung kam wahrscheinlich gegen das Jahr 1945. Schachtbruch über dem Bergwerk Woodboys bekam von den Tramps einen passenden Namen „Teufelsrachen“. Das Abwärtsgehen und die Bewegung in der Kammer ist gefährlich, weil die Firste unstabil ist. Davon zeugen abgestürzte Schieferplatten von der Firste am Rande der Kammer.
An dem Schachtbruch steht ein Holzwerk. Ein Grund für seinen Ausbau wurden die Reste der Schieferwände wahrscheinlich ehemaliger Werkstatt zum Holzspalten. Das Bergwerk ist unzugänglich. Das Stollenmundloch über der Halde ist mit Gitter gesichert.

Staré Oldřůvky (Altendorf), die Grube Staré Oldřůvky (Altendorf)

Ehemaliger deutschen Name dieses Ortes „Waldfrieden“ übersetzt man als Lesní Zátiší (Waldstille). Die Grube „Staré Oldřůvky“ (Altendorf) ist eine von wenigen Gruben, in der im Jahre 1971 die Förderung des hochwertigen Schiefers erneuert wurde. Vom Fördergut, das man dank dem Sprengen in 1 km langem Tunnel gewann, wurde zum Spalten nur 10 – 20 % ausgenutzt, der Rest war Abfall. In der Grube arbeiteten ungefähr 20 Leute. Der Schiefer wurde zum Beispiel auf die Reparatur des Daches des Nationaltheaters in Prag benutzt. Die Förderung wurde im Jahre 2003 beendet. Über der Grube sind Untersuchungswerke, Schieferbruch und konglomeratische romantische Steingärten. In dem Restloch überwintert regelmäßig eine große Kolonie von Großen Mausohren und Wimperfledermäusen. Ihre Population wird von den Naturschützern durchgehend kontrolliert. Gruben und Stollen sind für den Winteraufenthalt dieser Tiere ideal. Dort gibt es Ruhe, Helldunkel und konstante Temperatur auch im Winter.

Oldřůvky (Altendorf), Starooldřůvecký mlýn (die Mühle in Altendorf)

Die Ruine der ehemaligen Mühle und alte Bergwerke befinden sich schon auf dem Gebiet des Militärraumes. Über dem interessanten rechtwinkeligen Mäander des Flusses Odra (Oder), an Stelle der ehemaligen Holzlaufbrücke, befinden sich die Stollen des Erzbergwerkes Willibald, wo Silber-Bleierz, vor allem der Galenit gefördert wurden. Im Abhang über dem Schieferhaufen ist der Stollen V Zátočině, der etwa 180m lang und 8m breit ist. Der Stolleneingang ist verwittert und lebensgefährlich. Aus der Bergehalde ist eine herrliche Aussicht in die Umgebung und auch in den Fluss Odra (Oder), die unter dem nicht weit liegendem Růžovým vrchem (Rosenberg) mündet.

Altendorf, auf dem Steingarten

Na Skalce befindet sich in der Vergangenheit Tieflagestätte der spaltbaren Tonschiefer. Es handelte sich um zwei vertikale ungefähr 100m tiefe Förderschächte. Unter den Schächten, die voneinander etwa 300m entfernt waren, stand wahrscheinlich Werkstatt zum Schieferholzspalten. Der ganze Tiefkomplex ist heute schon überschwemmt und eine von den Schächten dient als Trinkwasserquelle. In der Lokalität blieben die Reste der Gebäude und Stützwände erhalten, die den Weg vor der Verschüttung mit dem Nebengestein schützten.

Čermná ve Slezsku (Tschirm), Čermenský mlýn (Tschirmermühle), Rodriguesův hrob (Rogriguesgrab) und Modrá štola (Blauer Stollen)

In dieser Lokalität, auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Nové Oldřůvky (Neudorf), befinden sich nach der Förderung des Dachschiefers ein paar Bergwerke, davon zwei Tief- und einige Tagebaue. An die Grubentätigkeit erinnert erhaltenes Stil-Verwaltungsgebäude der Abbaugesellschaft. Über der Strasse ragt umfangreiche Schieferhalde. Rodriguesgrab ist ein Name für den nicht großen Tagebau mit dem Schacht, der etwa 10m tief ist. Der ganze Untergrund des Schachtes ist überschwemmt. Modrá štola (Blauer Stollen) oder Mlýnská (Mühlenstollen) bekam seinen Namen nach dem Vorkommen der blauen Mineralien. Der Eingang in den Stollen ist verboten und seine Mündung ist mit den Gittern gesichert. Diese Grube ist ein bedeutender regionaler Brutplatz der bedrohten Mopsfarbfledermaus. Solche kommen hierher meistens Ende Oktober und den Ort verlassen Mitte April. Es wurde festgestellt, dass die Menge der Fledermäuse ändert sich mit der Besucherzunahme in der Grube, dort kommen vor allem die Tramps und die Schaulustigen. Wir bitten, betreten Sie die Grube nicht und stören Sie nicht die Kolonien, die dort überwintern.

Čermná ve Slezsku (Tschirm), Nad Čermenským mlýnem (Über der Tschirmermühle)

Das Gebiet „Nad Čermenským mlýnem“ sind ein paar Gruben, deren Größe eine riesige Halde belegt. Der Haldenfuß ist entlang der Strasse mit der Steinmauer aus Abfallschiefer gesichert. Den Eingang in den Untergrund ermöglicht eine geräumige Kammer. Vom Dach lösen sich verwitterte Schieferblöcke, deshalb ist die Bewegung in diesem Raum gefährlich. Die Gedenktafel am Eingang erinnert an den tragischen Tod eines Tauchers. Er starb, wenn er den Stollen untersuchte. Südlich von der Halde befindet sich ein verschütteter Schacht, in der Felsenwand kann man einen Kerb nach dem Balkenwerk der Förderanlage sehen. Auf der Halde befindet sich Hüttenkolonie -„Na Šífráku“ genannt, dort ist auch ein erhaltener Stollen und ein Förderschacht des umfangreichsten Tschirmer Tiefbaues, der heute schon überschwemmt ist. Vor der Abbiegung zu den Hütten ist eine Ruine eines Grubenhauses.

Čermná ve Slezsku (Tschirm), Žlutý květ und herumliegende Stollen

In dieser Lokalität befinden sich einige Stollen, die sternförmig in herumliegende Abhänge richten. Der Untersuchungsstollen Žlutý květ ist 35 m lang. Der Holzstollen ist nach den gefundenen Holzschienen genannt. Leleks Grube bildet einen Graben in den Berghang und der letzte ist der gefahrene Stollen Žluté písky. Fast ganzer Untergrund ist heute überschwemmt. An Stelle eines unbekannten überschwemmten Stollens entstand ein kleiner Grubensee. Auf der Schieferhalde finden Sie die Reste der Grubenbauten.

Luhy, die Ortschaft

Die Station auf der Strecke Opava (Troppau) - Jakartovice (Eckersdorf), die früher über Svobodné Heřmanice (Freihermersdorf) bis Horní Benešov (Bennisch) führte, hat den Namen Mladecko (Mladetzko). Nach der Katasterkarte gehört sie jedoch zur Ortschaft Luhy, unter die Verwaltung des Marktflecken Litultovice (Leitersdorf). Die Ortschaft Luhy liegt an dem Lauf des Flüsschens Hvozdnice (Hasnitz) und des Baches Deštná. Früher war dort auch die Dampfmühle, die im Jahre 1872 gebaut wurde. Im Jahre 1959 wurde sie niedergebrannt. In zwei Gruben, die später verbunden wurden, wurde der Stein gefördert. Die Steingrube ist bis heute in Betrieb. Heute gibt es in dieser Ortschaft Luhy 18 Familienhäuser.