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dörfliche Denkmalschutzgebiete

Luhy, die Ortschaft

Die Station auf der Strecke Opava (Troppau) - Jakartovice (Eckersdorf), die früher über Svobodné Heřmanice (Freihermersdorf) bis Horní Benešov (Bennisch) führte, hat den Namen Mladecko (Mladetzko). Nach der Katasterkarte gehört sie jedoch zur Ortschaft Luhy, unter die Verwaltung des Marktflecken Litultovice (Leitersdorf). Die Ortschaft Luhy liegt an dem Lauf des Flüsschens Hvozdnice (Hasnitz) und des Baches Deštná. Früher war dort auch die Dampfmühle, die im Jahre 1872 gebaut wurde. Im Jahre 1959 wurde sie niedergebrannt. In zwei Gruben, die später verbunden wurden, wurde der Stein gefördert. Die Steingrube ist bis heute in Betrieb. Heute gibt es in dieser Ortschaft Luhy 18 Familienhäuser.

Botanische Gärten, Arboretums

Attraktionen

Natursehenswürdigkeiten

Hain in Hněvošice

Ein Naturschutzgebiet – Eichen-Hainbuchen-Bestand mit buschigem Stock und mit reicher Karpatenfl ora.

Wiesen in Kouty und Zábřeh

Das Naturschutzgebiet – Torfwiesen mit bedeutsamen
Morastpfl anzenkulturen – wurde1973 dazu erklärt und im Jahre 1997 wurde auf seine heutige Fläche von 375,70 Ha erweitert. Das Naturschutzgebiet besteht aus einem einzigartigen geschlossenen Komplex von Morastwiesen, Auen und zerstreutem Grüne mit Altwasserresten und periodisch überschwemmenden Tümpeln in der Aue des Flusses Opava.

Das Nationales Naturdenkmal Landek

Das Schutzgebiet erstreckt sich dem linken Ufer des Flusses Odra vor dessen Zusammenfluss mit Ostravice entlang, und war 1966 auf dem Ausmass 2,75 ha erklärt. Das begriff die Aufschlüsse der Kohlenflöze (Förderung der Steinkohle) mit anbindendem Waldbestand ein. 1989 kam es zum Ausbreiten auf gegenwärtiges Ausmaß von 85,53 Hektar und es befindet sich auf dem Katastergebiet von Petřkovice und Koblov. Diese ist die erste Lokalität von Ostrava-Gebiet, wo es förderweise und zielbewusst zu fördern anfing. Die bedeutendste Grube der ganzen Fördergeschichte war die Grube Anselm. Im NPP Landek-Areal gibt es eine große Konzentrierung von interessanten Denkmälern. Es waren hier Überreste der Mammutjäger mit einer Statuette der aus Blutstein geschaffene Petřkovices Venus, gleich wie Beweise über Auswendung der Steinkohle von dieser Gruppe, gefunden. Auf der Hügelspitze waren Überreste der Holzpalisaden der slawischen Burgstätte gefunden. Die produktiven Karbonschichten steigen auf die Erdoberfläche heraus und jeder kann sich ansehen wie solche Kohle in der Sonne aussieht. Halten Sie sich an den Lernpfad und auf der Hügelspitze können Sie auch einen neuen Holzaussichtsturm ansehen. Es gibt hier auch einen Lehrnpfad, der durch dieses Schutzgebiet führt und die Besucher über die Natursehenswürdigkeiten oder die Besiedlungsgeschichte und Förderung der Kohle an Landek informiert. Landek ist als die Lokalität europäischer Forschung geschützt und wird zu den seltensten Natur- und Kulturdenkmälern der Tschechischen Republik eingereiht.

Naturschutzgebiet Hranečník

Ein Naturdenkmal mit überwiegendem Eichen- und Kiefernwuchs mit den Nistplätzen der Graureiher.

Naturschutzgebiet Schwarzwald I.und II. bei Šilheřovice

Naturschutzgebiet – ein Buchenurwald typisch für das Schlesische Tiefl and.

Quellen, Quellbrunnen

Der Brunnen Juliánka

Der Brunnen entspringt aus der Erde bei der Gemeinde Kozmice, im Wald auf deren Nordseite. Die Legende erzählt wie folgt: "Der Brunnen ist hier von jeher, jedoch lange vorher entsprang hier nur die Quelle aus der Erde. Die kleine Tochter hiesigen Försters, Julie, verirrte sich einst und ihre Eltern fanden sie bei dieser Quelle. Julie wusch die Wangen und Augen mit Wasser aus der Quelle ab, was ihr wohlgetan hatte. Deshalb ließ hier der Förster einen Brunnen erbauen, der nach seiner Tochter Juliánka benannt ist. Zum Brunnen gehört von jeher ein Stein, wo ein Unbekannte die Aufschrift Julienquelle aushauen ließ."

Ruinen, Festungen

Bürgel Závada : „Schwedische Chance“

Gut erhaltene, ziemlich mächtige Befestigung, ein Überrest der mittelalterlichen Burg, befi ndet sich im Herrenwald (Panský les), rechts der Hauptstraβe Závada-Bohuslavice. Der eigentliche Kern hat die Ausmaße 26x22 M, der erste Graben hat eine Breite von 14 M am Höhepunkt und 2 M am Boden. Der zweite Graben hat 10 M am Höhepunkt und 1,5 M am Boden.
Der Wall ist 10 M breit und von der südwestlichen und südöstlichen Seite bildet ein Plateau. Da es sich um ein mittelalterliches Bürgel handelt, beweisen die Funde einiger Sonden aus den Jahren 1930-1953. Die Lokalität ist frei zugänglich.

andere Sehenswürdigkeiten

Sonnenuhr im Park

Die Sonnenuhr auf einer Fläche von 16x47 M gehörte in der Zeit ihrer Entstehung zu den größten Sonnenuhren in dieser Ausführung in ganz Europa. Sie nutzen eines der Symbole der Gemeinde Píšt´, die Lilie, das Wappensymbol der Herren von Zwole (Besitzer der Gemeinde im 16. Jh.). Die Sonnenuhr wurde im Jahre 2005 im Zentrum der Gemeinde errichtet, in der Nähe der Kirche und des Gemeindeamtes.

unterirdische Räume, Grubenwerke

Staré Oldřůvky (Altendorf), Woodboys

Woodboys ist ein altes Bergwerk. Nach seinem Stand und Bereich der Förderungstätigkeit schätzt man, dass die Förderung im 19. Jahrhundert begann. Zur Beendung der Förderung kam wahrscheinlich gegen das Jahr 1945. Schachtbruch über dem Bergwerk Woodboys bekam von den Tramps einen passenden Namen „Teufelsrachen“. Das Abwärtsgehen und die Bewegung in der Kammer ist gefährlich, weil die Firste unstabil ist. Davon zeugen abgestürzte Schieferplatten von der Firste am Rande der Kammer.
An dem Schachtbruch steht ein Holzwerk. Ein Grund für seinen Ausbau wurden die Reste der Schieferwände wahrscheinlich ehemaliger Werkstatt zum Holzspalten. Das Bergwerk ist unzugänglich. Das Stollenmundloch über der Halde ist mit Gitter gesichert.

Staré Oldřůvky (Altendorf), die Grube Staré Oldřůvky (Altendorf)

Ehemaliger deutschen Name dieses Ortes „Waldfrieden“ übersetzt man als Lesní Zátiší (Waldstille). Die Grube „Staré Oldřůvky“ (Altendorf) ist eine von wenigen Gruben, in der im Jahre 1971 die Förderung des hochwertigen Schiefers erneuert wurde. Vom Fördergut, das man dank dem Sprengen in 1 km langem Tunnel gewann, wurde zum Spalten nur 10 – 20 % ausgenutzt, der Rest war Abfall. In der Grube arbeiteten ungefähr 20 Leute. Der Schiefer wurde zum Beispiel auf die Reparatur des Daches des Nationaltheaters in Prag benutzt. Die Förderung wurde im Jahre 2003 beendet. Über der Grube sind Untersuchungswerke, Schieferbruch und konglomeratische romantische Steingärten. In dem Restloch überwintert regelmäßig eine große Kolonie von Großen Mausohren und Wimperfledermäusen. Ihre Population wird von den Naturschützern durchgehend kontrolliert. Gruben und Stollen sind für den Winteraufenthalt dieser Tiere ideal. Dort gibt es Ruhe, Helldunkel und konstante Temperatur auch im Winter.

Oldřůvky (Altendorf), Starooldřůvecký mlýn (die Mühle in Altendorf)

Die Ruine der ehemaligen Mühle und alte Bergwerke befinden sich schon auf dem Gebiet des Militärraumes. Über dem interessanten rechtwinkeligen Mäander des Flusses Odra (Oder), an Stelle der ehemaligen Holzlaufbrücke, befinden sich die Stollen des Erzbergwerkes Willibald, wo Silber-Bleierz, vor allem der Galenit gefördert wurden. Im Abhang über dem Schieferhaufen ist der Stollen V Zátočině, der etwa 180m lang und 8m breit ist. Der Stolleneingang ist verwittert und lebensgefährlich. Aus der Bergehalde ist eine herrliche Aussicht in die Umgebung und auch in den Fluss Odra (Oder), die unter dem nicht weit liegendem Růžovým vrchem (Rosenberg) mündet.

Altendorf, auf dem Steingarten

Na Skalce befindet sich in der Vergangenheit Tieflagestätte der spaltbaren Tonschiefer. Es handelte sich um zwei vertikale ungefähr 100m tiefe Förderschächte. Unter den Schächten, die voneinander etwa 300m entfernt waren, stand wahrscheinlich Werkstatt zum Schieferholzspalten. Der ganze Tiefkomplex ist heute schon überschwemmt und eine von den Schächten dient als Trinkwasserquelle. In der Lokalität blieben die Reste der Gebäude und Stützwände erhalten, die den Weg vor der Verschüttung mit dem Nebengestein schützten.

Čermná ve Slezsku (Tschirm), Čermenský mlýn (Tschirmermühle), Rodriguesův hrob (Rogriguesgrab) und Modrá štola (Blauer Stollen)

In dieser Lokalität, auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Nové Oldřůvky (Neudorf), befinden sich nach der Förderung des Dachschiefers ein paar Bergwerke, davon zwei Tief- und einige Tagebaue. An die Grubentätigkeit erinnert erhaltenes Stil-Verwaltungsgebäude der Abbaugesellschaft. Über der Strasse ragt umfangreiche Schieferhalde. Rodriguesgrab ist ein Name für den nicht großen Tagebau mit dem Schacht, der etwa 10m tief ist. Der ganze Untergrund des Schachtes ist überschwemmt. Modrá štola (Blauer Stollen) oder Mlýnská (Mühlenstollen) bekam seinen Namen nach dem Vorkommen der blauen Mineralien. Der Eingang in den Stollen ist verboten und seine Mündung ist mit den Gittern gesichert. Diese Grube ist ein bedeutender regionaler Brutplatz der bedrohten Mopsfarbfledermaus. Solche kommen hierher meistens Ende Oktober und den Ort verlassen Mitte April. Es wurde festgestellt, dass die Menge der Fledermäuse ändert sich mit der Besucherzunahme in der Grube, dort kommen vor allem die Tramps und die Schaulustigen. Wir bitten, betreten Sie die Grube nicht und stören Sie nicht die Kolonien, die dort überwintern.

Čermná ve Slezsku (Tschirm), Nad Čermenským mlýnem (Über der Tschirmermühle)

Das Gebiet „Nad Čermenským mlýnem“ sind ein paar Gruben, deren Größe eine riesige Halde belegt. Der Haldenfuß ist entlang der Strasse mit der Steinmauer aus Abfallschiefer gesichert. Den Eingang in den Untergrund ermöglicht eine geräumige Kammer. Vom Dach lösen sich verwitterte Schieferblöcke, deshalb ist die Bewegung in diesem Raum gefährlich. Die Gedenktafel am Eingang erinnert an den tragischen Tod eines Tauchers. Er starb, wenn er den Stollen untersuchte. Südlich von der Halde befindet sich ein verschütteter Schacht, in der Felsenwand kann man einen Kerb nach dem Balkenwerk der Förderanlage sehen. Auf der Halde befindet sich Hüttenkolonie -„Na Šífráku“ genannt, dort ist auch ein erhaltener Stollen und ein Förderschacht des umfangreichsten Tschirmer Tiefbaues, der heute schon überschwemmt ist. Vor der Abbiegung zu den Hütten ist eine Ruine eines Grubenhauses.

kleine Sakralbauten, Kreuze

Das Versöhnungskreuz

Wenn Sie sich das Versöhnungskreuz ansehen, können Sie in ihm eine Geschichte sehen. Die Geschichte voll von Gewalt und Leiden aber auch Reue und Versöhnung. Diese Steinartefakte stehen meistens an Ort, wo es zum Kapitalverbrechen kam. Im Mittelalter konnte der Täter im Rahmen des sog. Schlichtungsrechtes das Verbrechen abbüßen, zum Beispiel durch Ausmeißelung und Aufrichtung des Steinkreuzes. In diesem Fall handelt es sich um 1Meter hohes Sandsteinkreuz, das an den Gewalttod von troppauer Apotheker Kratina erinnert. In der Verkleidung machte er sich auf den Weg nach Bautsch zu einem Vogt, der ihm Geld schuldete. Der Besuch war zwar erfolgreich, leider hat ihn auf der Rückreise ein unbekannter Mörder in den Wäldern zwischen Melč (Meltsch) und Litultovice (Leitersdorf) umgebracht. Auf der rechten Hälfte des Kopfes und des Kreuzbalkens sind fünf fast unmerkbare Dellen, die nach der Sage zauberhaft sind. In der Nähe des Kreuzes steht eine Steinstele aus dem Jahre 1699.

Schutzgebiete und Reservationen

Museen

bedeutende Gipfel

Höhlen, Stollen

Čermná ve Slezsku (Tschirm), Žlutý květ und herumliegende Stollen

In dieser Lokalität befinden sich einige Stollen, die sternförmig in herumliegende Abhänge richten. Der Untersuchungsstollen Žlutý květ ist 35 m lang. Der Holzstollen ist nach den gefundenen Holzschienen genannt. Leleks Grube bildet einen Graben in den Berghang und der letzte ist der gefahrene Stollen Žluté písky. Fast ganzer Untergrund ist heute überschwemmt. An Stelle eines unbekannten überschwemmten Stollens entstand ein kleiner Grubensee. Auf der Schieferhalde finden Sie die Reste der Grubenbauten.